Am vergangenen Sonntag, den 26. April, trafen sich bei den Volleyballfreunden Blau-Weiß Hoyerswerda die besten acht Teams aus Sachsen um ihren Meister zu krönen. Packende Spiele, großer Einsatzwillen, enthusiastisch spielende Jungen und begeisterte Zuschauer - so konnte man den letzten Sonntag im April in Hoyerswerda zusammenfassen.
Die späteren Halbfinalpaarungen wurden in der Vorrunde in zwei Gruppen ermittelt. In Gruppe A dominierte der VC Dresden II alle seine drei Spiele. Bei keiner Begegnung gab es Zweifel, wer als Sieger vom Platz gehen sollte. Über eine stabile Annahme und flexible Zuspiele wurden die Angreifer ein ums andere Mal wunderbar in Szene gesetzt. Die weiteren Begegnungen gestalteten sich wesentlich ausgeglichener. Die Sportler aus Oelsnitz lieferten sich ein mitreißendes Duell mit den LE Volleys III. Letztendlich behielten die Spieler aus dem Chemnitzer Volleyballbezirk mit 26:24 und 25:23 die Oberhand. Allein der MSV Bautzen konnte in dieser Vorrundengruppe nicht an seine Leistungen aus der Bezirksmeisterschaft anknüpfen und verlor alle drei Spiele.
In Gruppe B beherrschte ebenfalls die Farbe rot das Geschehen. So dominant wie die Jungs vom VC Dresden II konnten die Hauptstädter des VC Dresden I ihre Gruppe allerdings nicht in Schach halten. So wurden sie vom Chemnitzer WSV in den Tiebreak gezwungen und auch von den LE Volleys I mehr als ordentlich gefordert. Am Ende gingen die Dresdner dennoch als Sieger vom Platz. Als das nervenaufreibendste Spiel in dieser Vorrunde kann man getrost das Spiel des Gastgebers gegen die Leipziger Jungen betiteln. Auf beiden Seiten wurde aufopferungsvoll und voller Dynamik gekämpft. Die Gastgeber brachten den großen Favoriten beinahe zu Fall, unterlagen äußerst knapp mit 25:23 und 28:26. Diesen Ehrgeiz konnten die Jungs der Volleyballfreunde leider nicht mehr auf die anderen Spiele übertragen und verloren diese ebenso.
Somit ergaben sich die Halbfinalpaarungen VC Dresden II gegen LE Volleys I und Oelsnitz gegen VC Dresden I. Auch hier war die Volleyballer aus der Landeshauptstadt nicht zu bremsen und stürmten mit beiden Teams ins Finale. Die Leipziger Sportler vermochten noch die meiste Gegenwehr entgegenzubringen, bei Oelsnitz war hingegen die Luft raus. Beide trafen sich anschließend im Spiel um Platz 3, welches aus Oelsnitzer Sicht wesentlich angenehmer verlief als noch das Halbfinale. Dennoch behielten die Jungen der LE Volleys das Zepter in der Hand und sicherten sich mit 25:18 und 25:14 die Bronzemedaille.
In der Paarung der Vorrundenvierten MSV Bautzen gegen die Volleyballfreunde revanchierten sich die Gastgeber für die Niederlage bei den Bezirksmeisterschaften, gewannen in beiden Sätzen 25:21 und belegten somit den siebten Platz. Im Spiel um Platz fünf zwischen den LE Volleys III und den Chemnitzern merkte man allen Spielern den langen Tag an. Die Beine wollten nicht mehr so tragen wie gehabt und die Konzentration ließ nach - vollkommen verständlich. Am Ende reichte den Leipzigern eine couragierte Leistung aus, um den Chemnitzer WSV auf Schlagdistanz zu halten. Mit 25:17 und 25:22 stand am Ende Platz 5 zu Buche.
Das zeitgleich ausgetragene Finale zwischen beiden Dresdner Teams sollte zum Endes des Tages noch einmal wunderbare "Volleyballkost" bieten. Im alltäglichen Training wahrscheinlich die besten Teamkameraden - entwickelte sich an diesem Tage zwischen beiden Mannschaften ein echter Wettkampf. Beinahe um jeden Ball wurde aufopferungsvoll gekämpft und damit die Zuschauer begeistert. Der Sieger sollte sich erst im Tiebreak finden. Das bessere Nervenkostüm zum Schlusspunkt 25:17, 9:25, 15:11 hatte die Volleyballer des VC Dresden II und kürten sich damit hochverdient zum Sachsenmeister in der U13m.
Für die drei erstplatzierten Teams stehen im Juni die East Kids Masters im brandenburgischen Herzberg an.
Text: Hagen Schmaler, Bild: privat
veröffentlicht am Donnerstag, 30. April 2026 um 09:32; erstellt von Karoos, Niklas