Im altehrwürdigen Chemnitzer Sportforum fand vergangenen Sonntag der Trophy-Cup der männlichen U18 statt. An diesem Turnier nahmen neben dem gastgebenden Chemnitzer WSV die Shatterhands Radebeul (3. und 4. Platz der Sachsenmeisterschaft), die TSG Markkleeberg von 1903 (Sieger des Juniorcups) sowie der SVC Nordhausen (4. Platz bei der Thüringenmeisterschaft) teil.
Der Cup wurde in der Spielhalle des Sportforums ausgetragen, die trotz des hohen Alters einen guten Rahmen für das teils hochklassige Turnier bot. Der Sieger sollte im Modus Jeder-gegen-Jeden ermittelt werden. Bereits in der Auftaktrunde ging es heiß her. Die fast 1,5 Stunden dauernde Partie zwischen Chemnitz und Markkleeberg wogte hin und her. Konnte sich eines der Teams einmal kurz absetzen, holte die andere Mannschaft sofort wieder auf. Den ersten Satz sicherten sich die Gäste, Satz 2 die Gastgeber. Im dritten Satz nutzen die Chemnitzer die kleinen Fehler der Markkleeberger und drehten zum Ende den Satz zum 2:1-Sieg.
Die parallel stattfindende Partie zwischen den Radebeulern und Nordhausen gestaltete sich dagegen einseitig. Die Shatterhands dominierte über die gesamte Dauer das Spiel und fuhren einen deutlichen 2:0-Sieg ein. Auch die beiden anderen Teams aus Sachsen konnten gegen den einzigen Thüringer Teilnehmer klare 2:0-Siege einfahren, was für die gute spielerische Qualität der drei sächsischen Mannschaften spricht.
In der nächsten Runde trafen Chemnitz und Radebeul aufeinander. Die Shatterhands starteten stark in die Partie, verpassten aber gute Gelegenheiten, den Vorsprung auszubauen. Der Satz blieb bis zum Schluss umkämpft, wobei die Gastgeber mit 25:23 das bessere Ende für sich hatten. Die Radebeuler ließen aber nicht nach, glichen das Match dank druckvoller Aufschläge und gutem Blockspiel aus, sodass der Tiebreak entscheiden musste. Hier zogen die Chemnitzer ein fast fehlerfreies Spiel auf. Die schnelle 6:1-Führung gaben die Gastgeber nicht mehr her und gewannen den Vergleich mit 2:1 und damit das Turnier.
Im Spiel um die Silbermedaille konnten sich die Radebeuler mit 2:0 gegen Markkleeberg durchsetzen, allerdings war auch das Spiel bis zum Ende hin eng. So entschieden letztlich – wie bei den anderen Vergleichen zwischen den sächsischen Teams auch – Nuancen über den Ausgang. Ein Dank geht an den Ausrichter für die Organisation und das Catering sowie an die Schiedsrichter, die die Partien leiteten.
1. Chemnitzer WSV
2. Shatterhands Radebeul
3. TSG Markkleeberg von 1903
4. Südharzer Volleyballclub Nordhausen

Text & Bilder: J. Klingner (Shatterhands Radebeul)
veröffentlicht am Dienstag, 28. April 2026 um 14:07; erstellt von Feser, Stephan