BFS-Cup Leipzig: Auf Pegau ist Verlass

Breiten-/Freizeitsport

„Gemeinsam sind wir stark, wir schaffen das!“, unter dem Motto stand der BFS Cup 2020 beim VC68 Pegau. Besonders weil es zu Beginn des Turniers um die Bezirksmeisterschaft „schon" 9:30 Uhr in der Sporthalle Filze in Pegau mit dem ersten Anpfiff begann und nach 22 Spielen in den drei Turnieren ein langer Spieltag wurde.

In der Zeit von 9:30 bis 20:50 Uhr, außer zur 14 Uhr Pause, wurden intensivst Bälle auf und ins Feld geschlagen, anfeuernde Sprüche gerufen und in die Schiedsrichterpfeifen gepustet. Alle Akteure gaben ihr Bestes am Netz. Das gastgebende Versorgungsteam zog ebenfalls alle Register; brühte, was die Kaffee-Filter hergaben, schmierten Semmeln und gaben Nudelsalat und andere Speisen aus. Den angereisten Sportlern wurde der Aufenthalt so angenehm wie möglich gestaltet. „Auf Pegau kann man sich verlassen“, so der Kommentar der Eutritzscher Sportler, die mit den Lausbuben nach dem letzten Pfiff spontan beim Abbau der Sportanlagen halfen, um ein schnelles Ende nach der Siegerehrung zu schaffen. Dankeschön für die Hilfe!

Als erste am Set, die Mixed-Akteure (3 Frauen/ 3 Männer je Feld). Sechs Teams hatten sich angemeldet. Leider eine Absage, die SG Deutsche Bank! So spielten fünf Mannschaften auf zwei Spielfeldern das Turnier um den „Mixed“ BFS-Cup im Modus „jeder gegen jeden“, bei zwei Sätzen bis 25. Das war hart am Netz. Jedes Team hatte Aufträge. Spielen oder pfeifen plus „Pause“. Die Gastgeber mit: Kellert, Schlag, Schletter; Böhme, Gutsfeld, Reding, als „Mocca-Edel“ am Start, konnten sich nicht wie erstrebt durchsetzen. Mit dem VVC 90 aus Leipzig sowie Röthaer SV war nicht gut Kirschen essen. Pegau bekam beim 1:1 (23:25; 25:19) gegen VVC sowie im Match gegen Rötha 1:1 (20:25; 25:23) die Grenzen aufgezeigt. Das zweimalige VC68-wanken verhalf Rötha zum Cup Sieg. Rötha agierte zielstrebiger, verlor kein Spiel bei einem Remis.
Die jungen Sportler vom CVJM hatten sich „Just for Fun“ auf die Fahnen geschrieben. Mit dieser Einstellung gingen die Mädchen und Jungen nicht wehend unter, aber ihnen wurden spielerische Defizite aufgezeigt. „Wir kommen wieder!“, so die CVJM-Losung fürs nächste Turnier. Das Leipzig-Match VVC gegen Conneballer endete auch im Remis (25:20; 24:25), aber mit Vorteil für VVC.
Nach zehn umkämpften Spielen versammelten sich alle zur Siegerehrung 14 Uhr. Rötha erhielt den BFS-Cup, die platzierten Urkunden und kleine Preise. Mit einem kräftigen „Auf Wiedersehen“ und Beifall für die Organisatoren wurde der erste Turnierteil beendet.


Teil 2; Frauen + Männer Turnier.
Am Nachmittag standen vier Frauenteams sowie vier Männermannschaften am hohen Netz. Der Spielmodus „jeder gegen jeden“ und zwei Gewinnsätze. Auf geht‘s! Anpfiff 15:00 Uhr!

Im Frauen Turnier spielten sich die erfahrenen „Bullshit“ Spielerinnen, trotz spektakulärem Remis (21:25; 27:25; 15:12) im ersten Match gegen AzubiTV, mit 6:0 Punkten auf den 1. Platz.
Die Azubi‘s als 2-te im Turnier erkämpften 4:2 Punkte. Den Platz 3 belegten die Frauen der VSG 2000 dank des 2:0-Sieges über Lindenthal. Lindenthal gab nie auf, konnte leider keinen Satz gewinnen, belegte am Ende Rang 4.
Männer Turnier: Die Lausbuben (TSV76), SV Eutritzsch (SVE), VSG 2000 sowie Dreiskau-Muckern schwitzten und kämpften, ackerten und baggerten um Punkte und ums Ego. Die Lausbuben standen heuer nicht so souverän ihren Mann, gewannen zwei Partien und diese nur knapp. Das dritte Match ging fast deutlich mit (25:20; 25:22) an SV Eutritzsch. Letztere konnten zur Ehrung auch den Cup in den Händen halten. Die VSG 2000 als Dritter im Turnier gewann 2:0 gegen Dreiskau und luchste nicht nur SVE, auch den Lausbuben, je einen Satz ab. Dreiskau-Männer hatten nicht nur gegen SVE beim 1:2, auch im ersten Satz beim (26:28) gegen Lausbuben zig starke Momente. Doch das allein reichte nicht für einen Sieg. Zudem hatten sie Heimdrang, meldeten sich vor der Siegerehrung ab.


Fazit aus Pegauer Sicht: In der Zeit von 9:30 über 14 Uhr bis 20:50 Uhr wurden intensivst Bälle geschlagen, Sprüche gerufen und in die Schiedsrichterpfeifen gepustet.

Mocca-Edel Team: „Wir haben uns als Team, ohne Ersatzspieler, in einem klassischen Turnier wacker geschlagen, dabei gut mit gespielt“, erklärte Frank Gutsfeld nach der Siegerehrung.    

Endstand Mix + F + M – siehe Anhang!                 
Mixed: 1. Röthaer SV; 2. Mocca-Edel (VC68); 3. VVC90 Leipzig; 4. Conneballer Mix; 5. CVJM Leipzig. 
Frauen: 1. Bullshit Dölzig; 2. AzubiTV; 3. VSG 2000; 4. Lindenthal.
Männer: 1. SV Eutritzsch; 2. Lausbuben (TSV76); 3. VSG 2000; 4. Dreiskau-Muckern.


Autor und Fotos: M. Bierende, VC Pegau

veröffentlicht am Mittwoch, 4. März 2020 um 14:48; erstellt von Welsch, Franziska
letzte Änderung: 04.03.20 14:50

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