Bundespokal Süd 2019 - Sachsen feiert Platz 2 und 3

Jugend

Unter der Schirmherrschaft von Sachsens Ministerpräsident haben der Dresdner SC 1898 e.V. und der Sächsische Sportverband Volleyball e.V. den regionalen Bundespokal Süd 2019 im Sportpark Dippoldiswalde ausgerichtet. Vom 18. bis 20. Oktober spielten die besten VolleyballerInnen gegeneinander. Am Ende setzten sich bei den Mädchen der U16 das Team aus Hessen und bei den Jungen der U17 das Team aus Württemberg durch.

22.10.2019 14:52

Bundespokal Süd 2019 - Sachsen feiert Platz 2 und 3

Jugend
Sachsen erreicht Platz 2 (Jungen) und 3 (Mädchen) - Foto: G. Klehm

Unter der Schirmherrschaft von Sachsens Ministerpräsident haben der Dresdner SC 1898 e.V. und der Sächsische Sportverband Volleyball e.V. den regionalen Bundespokal Süd 2019 im Sportpark Dippoldiswalde ausgerichtet. Vom 18. bis 20. Oktober spielten die besten VolleyballerInnen gegeneinander. Am Ende setzten sich bei den Mädchen der U16 das Team aus Hessen und bei den Jungen der U17 das Team aus Württemberg durch.

Eröffnet wurde der Bundespokal von Kerstin Körner, Oberbürgermeisterin Dippoldiswalde, Klaus Kaiser (Geschäftsführer der Weißeritztal Erlebnis GmbH Talsperre Malter), Dominic von Känel (Deutsche Volleyball Jugend), Ulf Kaminski (Vorsitzender VC Olympia Dresden e.V.), Bernd Wehner (Organisation und TuS Dippoldiswalde) und Christiane Fürst (Geschäftsführerin Bundesstützpunkt).

Emotional wurde es, als Denis Stepanov die Nationalhymne live und a capella vortrug. Der aus Estland stammende Bass gewann bereits mehrere Jugendwettbewerbe und studiert derzeit an der Hochschule für Musik in Weimar.

Angetreten waren neun weibliche und acht männliche Auswahlmannschaften. Das waren rund 250 Volleyballerinnen und Volleyballer, die mit ihren Trainern und Betreuern die Reise nach Dippoldiswalde auf sich nahmen.

Mädchen U16:
Bundespokalsiegerinnen U16 weiblich: Hessen

Eine erfolgreiche Vorrunde spielten am Freitag und Samstag die Gruppensieger Bayern, Sachsen und Südbaden. Weiter ging es mit den Überkreuzspielen und der Zwischenrunde, welche die Hessinnen und wieder die Bayern dominierten. Die Platzierungsspiele 7 bis 9 machten Württemberg, Thüringen und das Saarland unter sich aus. Das Spiel um Platz 5 entschied Rheinland-Pfalz für sich und schickte Nordbaden auf Rang 6. Am Sonntag standen die Halbfinals an. Spielerisch auf sehr hohem Niveau war das Halbfinale zwischen Bayern und Sachsen das heimliche Finale. Den ersten Satz erspielten sich die Bayern mit 25:23 gegen die heimische Auswahl. Übrigens trainierten Jessica Günzel, Mette Marlen Pfeffer und Timea Zönnchen aus der Sachsenauswahl einst in dieser vertrauten Umgebung unter Bernd Wehner beim TuS Dippoldiswalde. Den 2. Satz gaben die Sachsenmädchen nicht ab und sorgten so für einen Entscheidungssatz, in dem ihnen dann jedoch die konstante Stärke für den Sieg fehlte. Der Finaleinzug für die Bayern stand somit fest. Das zweite Halbfinale ging hingegen eindeutig zu Ende. Die Hessinnen waren den Mädchen aus Südbaden mit 2:0 überlegen. Die favorisierten Bayern, bis zum Finale ungeschlagen, waren dem Pokalsieg mit dem Gewinn des ersten Satzes nahe, gaben jedoch den zweiten an Hessen ab. Im 3. Satz behielten die Mädchen aus Hessen überraschend die Nerven und nannten sich am Ende des Tages Siegerinnen des Bundespokals Süd 2019. Herzlichen Glückwunsch an diese eindrucksvolle Turnierleistung!

Jungen U17:
Bundespokalsieger U17 männlich: Württemberg

Die Jungen starteten ebenfalls gespannt am Freitag in die Vorrunde. In Gruppe A entschied der Volleyballverband des Landes Württemberg alle drei Spiele für sich und setzte sich an die Tabellenspitze. In Gruppe B zogen die Jungen aus Bayern ihren Landesverbandsmitstreiterinnen gleich und gewannen alle drei Spiele ohne Satzverlust. Im Spiel um Platz 7 hatte es das Saarland nicht einfach, denn die Jungen aus Südbaden standen kompakter und gewannen das Spiel 2:0. Spannend wurde es zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz. Erst im 3. Satz bewiesen die Hessen die nötige Ruhe, um den Sack 2:1 zu zumachen.Aus den Überkreuzspielen gingen die Sachsen und Nordbadener erfolgreich hervor, so dass die beiden Halbfinals feststanden. Württemberg zog Nordbaden allerdings deutlich 2:0 ab, zudem fehlte den Bayern die nötige Nervenstärke gegen die Sachsen. Letztere bündelten alle Energie und gewannen die Partie. Vor heimischem Publikum standen die Sachsen nun im Finale gegen Württemberg. Anfänglich in Führung gegangen, musste die Sachsenauswahl den kernigen Württemberger Jungen fortschreitend die Punkte überlassen. Württemberg gewann das Finale und wurde Bundespokalsieger Süd 2019 der Jungen. Herzlichen Glückwunsch! Sachsens Landestrainer Hampe war dennoch zufrieden mit seinen Jungen und freute sich über den Vizetitel, gewonnen hier in Sachsen.

Der Veranstalter, die Deutsche Volleyball-Jugend, zeigte sich äußerst positiv: Dominic von Känel war sehr zufrieden mit der Gesamtorganisation. „Wir erlebten eine emotionale Eröffnung, danken dem gesamten Ausrichterteam für den reibungslosen Ablauf und die wunderbare Turnierorganisation.“

Hallensprecher Uwe Petter, sonst Sprecher beim VC Olympia Dresden, hatte sichtlich viel Spaß bei der Moderation der Spiele. Er fand die passenden Jingles für die Satzpausengestaltung und das Einheizen des Publikums, welches im Übrigen alle Talente sensationell und lautstark unterstützte. Die Stimmung war einmalig.

Auch die Schiedsrichter um Einsatzleiter Harry Rieger waren sehr zufrieden. 13 Schiedsrichter waren für den Ablauf auf den Feldern und damit auch für faire Spiele verantwortlich.

Den Zuschauern und Internetfreunden bot der Ausrichter ein attraktives Angebot: per Livestream wurden alle Spiele der Felder 2 und 3 live und kostenfrei auf Sportdeutschland.TV gezeigt. Ermöglicht hat diesen Dienst die Gothaer Versicherung, Partner des Deutschen Volleyball-Verbandes.

Der Präsident des Landessportbundes Sachsen Ulrich Franzen war ebenso begeistert von dem hohen Niveau der Spiele am Finaltag. Die Siegerehrung übernahmen der Bundestrainer männlich Dominic von Känel, SSVB-Präsident Wolfgang Söllner, SSVB-Ehrenpräsident Reinhard Hoffmann und Camilla Weitzel, selbst sächsische Bundespokalsiegerin und inzwischen Spielerin der deutschen Nationalmannschaft. Feierlich geschlossen wurde die erfolgreiche Veranstaltung wieder mit der Live-Hymne, gesungen von Denis Stepanov, dem unser ganz besonderer Dank gilt.

Vielen Dank ebenso allen Spielerinnen und Spielern, Trainern, Physiotherapeuten, mitgereisten Eltern, Organisationshelfern (Ballroller, Schreiberlinge, helping Hands, usw.), allen Partnern und Sponsoren, dem gesamten Organisationsteam für solch eine gelungene Veranstaltung - nach dem Motto: so geht sächsisch!


Autorin: F. Welsch, SSVB

veröffentlicht am Dienstag, 22. Oktober 2019 um 14:52; erstellt von Welsch, Franziska
letzte Änderung: 15.11.19 14:46
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