Bundespokal Süd 2019 - Sachsen feiert Platz 2 und 3

Jugend

Unter der Schirmherrschaft von Sachsens Ministerpräsident haben der Dresdner SC 1898 e.V. und der Sächsische Sportverband Volleyball e.V. den regionalen Bundespokal Süd 2019 im Sportpark Dippoldiswalde ausgerichtet. Vom 18. bis 20. Oktober spielten die besten VolleyballerInnen gegeneinander. Am Ende setzten sich bei den Mädchen der U16 das Team aus Hessen und bei den Jungen der U17 das Team aus Württemberg durch.

22.10.2019 14:52

Thole/Wickler sind VIZE-WELTMEISTER

Beach

Foto FIVB

Julius Thole und Clemens Wickler sind die Beach-Volleyball Vize-Weltmeister 2019. In einem spannenden Tiebreak-Match mussten sie sich den Russen Oleg Wladislawowitsch Stojanowski, der mit 22 Jahren der jüngste Weltmeister der bisherigen Geschichte ist, sowie Wjatscheslaw Borissowitsch Krassilnikow, der 2017 in Wien noch WM-Dritter wurde, mit 1:2 (21-17, 19-21, 11-15) geschlagen geben.

45.000 US-$ Preisgeld für Thole/Wickler 

Als Vize-Weltmeister streichen Thole/Wickler 1.440 Weltranglistenpunkte sowie ein Preisgeld von 45.000 US-$. Die Weltmeister erhalten 1.600 Weltranglistenpunkte, 60.000 US-$ Preisgeld und einen Nationenplatz für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio (Japan).

Erste WM-Medaille im Männer-Bereich seit 2013

Für Deutschland ist es die erste WM-Medaille im Männerbereich seit 2013, als Jonathan Erdmann/Kay Matysik in Stare Jablonki (Polen) Bronze gewannen. Der letzte WM-Titel liegt genau 10 Jahre zurück: 2009 holten Julius Brink/Jonas Reckermann im norwegischen Stavanger WM-Gold. Thole/Wickler reihen sich damit in einen elitären Kreis ein, da sie erst das vierte DVV-Team – neben Brink/Reckermann, Erdmann/Matysik und Brink/Schneider – sind, das sich Edelmetall bei einer Weltmeisterschaft um den Hals hängen darf.    


Foto FIVB

Ass von Wickler entscheidet Satz eins

So entwickelte sich ein enges Match, in dem Wickler mal wieder für den entscheidenden Moment sorgte und mit einem Ass zum 21- 19 den Satzgewinn perfekt machte. Ab dem zweiten Durchgang entfaltete das Service von Stojanowski, der mit 17 Assen bester Aufschläger des Turniers wurde, seine Wirkung. Nach drei Assen ging Russland mit 8-3 in Führung und sollte diese nicht mehr aus der Hand geben.

Punkte-Serien bestimmen Tiebreak  

Der Tiebreak begann zunächst ausgeglichen. Nach einem Medical-Timeout, genommen von Julius Thole (4:4), setzte sich Russland mit drei Punkten in Folge ab. Thole/Wickler wiederum antworteten mit vier Punkten in Serien und lagen plötzlich vorn. Allerdings machte Stojanowski mit seinen Aufschlägen erneut einen Strich durch die Rechnung und brachte Russland mit 11-7 in Front. Ein Vorsprung, den Thole/Wickler auch nicht mit den 12.000 Fans im Rücken, die die ganze Zeit über auf den Tribünen standen, nicht mehr drehen konnten.

 „Druck wurde immer höher“

Julius Thole sagte im Anschluss zum Spiel: „Sie haben von Beginn unglaubliche Aufschläge rausgeholt. In Satz eins konnten wir uns noch stabilisieren, aber der Druck wurde immer höher und die Aufschläge besser. Irgendwann ist der Druck dann so hoch, dass man Fehler macht. Stojanowski hat genau die Schnittstellen getroffen. Wir haben dann zwar angepasst, aber etwas zu spät.“

Im Hinblick auf die Zukunft sagte er: Die WM gibt uns Motivation für die Zukunft. Wir haben gesehen, dass wir mit viel Spaß und Freude am Spiel viel erreichen können. Wenn wir solche Spiele in Zukunft gewinnen wollen, dann müssen wir im Aufschlag noch eine Schippe drauf legen. Sie haben heute verdient gewonnen. Glückwunsch.“


Foto Beach Majors

 „Tolle Entwicklung für unser Team“

Auch die Fans sprach Thole an: „Die Stimmung war geil. Was hier geschaffen wurde, ist ein toller Schritt in die richtige Richtung. Eine Silbermedaille bei einer Weltmeisterschaft ist unfassbar. Das werden wir heute Abend gebührend feiern. Es ist eine tolle Entwicklung für unser Team.“

Clemens Wickler zeigte sich auch von den Aufschlägen beeindruckt: „Wir haben zu viele einfache Situationen vergeben und Fehler gemacht. Stojanowski hat super Aufschläge rausgeholt und enormen Druck aufgebaut. Natürlich war die Enttäuschung im ersten Moment groß, weil wir zu Hause, vor so einer unglaublichen Kulisse, gerne gewonnen hätten. Wir sind aber trotzdem glücklich, weil wir als Team viel aus diesem Turnier mitnehmen können. Eine Medaille zu gewinnen, ist riesig.“               

"Beste WM aller Zeiten"

„Das war die beste WM aller Zeiten. Wir haben in den vergangenen zehn Tagen eine wahnsinnige Faszination für Beach Volleyball hier in Hamburg erlebt. Ich bin von der Kombination bei den Zuschauern aus Disziplin und richtig die Sau raus lassen sehr begeistert. Hamburg muss fix im Veranstaltungskalender vermerkt sein “, resümierte Hannes Jagerhofer, Veranstalter und CEO der Beach Majors GmbH. „Das war eine ganz fantastische Veranstaltung. Diese Geschichte muss hier in Hamburg weitergeschrieben werden“, erklärte der Präsident des Deutschen Volleyball-Verbandes, René Hecht.

Ein Wiedersehen mit den strahlenden Teams auf dem Hamburger WM-Podium gibt es bereits in der kommenden Woche. Vom 9. bis 14. Juli findet das Major Event in Gstaad (SUI) statt, an dem auch zahlreiche Teams aufschlagen werden, die bereits bei der WM antraten. Auch die deutschen Fans müssen nicht lange auf hochklassigen Beach Volleyball warten. Europas größte nationale Beach Volleyball Serie, die Techniker Beach Tour, macht vom 26. bis 28. Juli Station in St. Peter-Ording.


Quelle: DVV

veröffentlicht am Montag, 8. Juli 2019 um 09:01; erstellt von Welsch, Franziska
letzte Änderung: 08.07.19 09:02
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