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Spielbetrieb

SAMS wurde auf die neue Saison 2019/2020 umgestellt. Dies bedeutet für Euch, dass ab sofort die Ansetzungen und Spielpläne (sofern hinterlegt) auf unserer Homepage sowie direkt im SAMS einsehbar sind. Solltet Ihr Fragen oder Hinweise haben, wendet Euch bittet direkt an die zuständigen Staffelleiter.

25.06.2019 13:34

DM-Silber für Ü35-Herren der TSG Markkleeberg

Senioren

 
Als Deutscher Vize-Meister hinter Stuttgart

Am Pfingstwochenende fuhr die ü35 Herrenmannschaft der TSG Markkleeberg, passend im Bus der sächsischen Volleyballjugend, zu den Deutschen Meisterschaften nach Minden. Nachdem sich das Team zuvor in zwei Qualifikationsturnieren direkt qualifizieren konnte, hieß es nun, sich im Vergleich mit den besten Teams der Republik zu messen. Insgesamt hatten sich 12 Mannschaften für dieses Turnier qualifiziert. Und in dieser Altersklasse trifft man auf viele Teams, welche durch die Teilnahme vieler Bundesliga-Veteranen ein hohes Niveau versprechen.

Nachdem der Start für die Markkleeberger in der Vorrunde gegen den Berliner TSC (0:2) alles andere als souverän verlief, vor allem einer allenfalls mäßigen Annahmeleistung geschuldet, konnten sie das zweite Spiel in der Gruppenphase klar gegen den VfL Lintorf für sich entscheiden (2:0). Das Primärziel, nämlich eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr (Platz 11), war geschafft. Mit dem Erreichen des Viertelfinales war der 8. Platz bereits sicher. 

Doch die Markkleeberger "Jungs" wussten nun, dass bei diesem Turnier mehr für sie drin war. In einem hart umkämpften 3-Satzspiel gegen ASV Dachau brachte im alles entscheidenden Tie- Break das Team durch Andreas Rennebergs Aufschlagserie und einer erstklassigen Team-Abwehr mit einem 8:0 zum Seitenwechsel die Vorentscheidung. Am Ende hieß es 15:5 und damit Einzug ins Halbfinale. Was nach dem doch schwachen Auftaktspiel keiner im Team um Spielertrainer Sebastian Eisemann für möglich hielt, war nun in greifbarer Nähe, ein Platz auf dem Treppchen. 

Am Pfingstsonntag ging es dann gegen den VV Humann Essen nochmal um Alles. Beide Teams auf Augenhöhe, versprach dies ein spannendes Halbfinale zu werden. Die Essener konnten zunächst den ersten Satz klar für sich entscheiden. Doch nun so weit gekommen, konnte sich das sächsische Team nochmals steigern und somit in einer kräftezehrenden Partie letztlich mit einem 2:1 als Sieger vom Parkett gehen. Das Geburtstagsgeschenk für den Markkleeberger Mittelblocker Markus Haun (41) war somit ausgepackt, das Finale.

Nun hieß es abwarten, denn zuvor wurden auf den Spielfeldern die Platzierungen 3-8 ausgespielt, wo sich der Berliner TSC den 3. Podestplatz sicherte.

Nachdem die Halle für das Endspiel vorbereitet wurde und sich mehr und mehr Zuschauer auf den Rängen versammelten, wurde das Finale gegen TSV G.A. Stuttgart angepfiffen. Auch die Stuttgarter mussten in der Vorrunde eine Niederlage einstecken und sich somit gegen den stärkeren Gegner im Viertelfinale behaupten. Es versprach also ein spannendes Spiel zu werden.

Leider kam es ganz anders. Die Markkleeberger fanden nie richtig ins Spiel, was an das erste Spiel der Gruppenphase erinnerte. Ein Sieg der Stuttgarter Truppe schien nie in Gefahr. Nach klarer 1:0 Führung ließen sie auch im 2. Satz nichts anbrennen und entschieden so das Finale für sich. Auch verschiedene Wechsel auf Markkleeberger Seite konnten daran nichts ändern. Jeder Punkt musste hart erspielt werden. Sowohl auf den Annahme- als auch Angriffspositionen taten sich die Sachsen immer schwerer, während auf der anderen Seite des Netzes alles wie von selbst zu laufen schien. Das Finale ging somit leider verloren, aber dies konnte mit einem lachenden Augenzwinkern verkraftet werden.

Am Ende des Turniers feierten trotz des Wermutstropfens im Finale die Markkleeberger einen, vielleicht nicht erwarteten, aber umso mehr verdienten 2. Platz bei den Deutschen  Meisterschaften der Herren Ü35. Und möglicherweise wäre ohne den schmerzlichen Ausfall des Außenangreifers René Andörfer auch der Sprung auf das oberste Treppchen gelungen.

Gespielt haben: B. Lachmann, T. Lange, A. Renneberg, W. Herold, M. Haun, A. Domino, S. Singer, S. Eisemann, S. Kluge, R. Zischkale, A. Hoppmann und M. Kleeberg


Autor: W. Herold, TSG Markkleeberg; Bild: (c) Tim Kulicke by flickr

veröffentlicht am Mittwoch, 12. Juni 2019 um 12:13; erstellt von Welsch, Franziska
letzte Änderung: 17.06.19 16:19
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