Aus alt mach neu: Recycling-Pressemappen aus alten SSVB-Bannern

Verband

Die vergangenen Jahre hingen sie an den Sporthallenwänden der Volleyballmannschaften der Sparkassen Sachsenliga – meterlange PVC-Werbeplanen. Auf der Suche nach einer Wiederverwendung stieß der SSVB auf die Lebenshilfe Bruchsal bei Bretten, firmiert als COMBAGS. Aus den Bannern entstanden so mit viel Handarbeit neue Pressemappen. Am Samstag, den 13. Mai 2017, war es endlich soweit und die SSVB-Präsidiumsmitglieder begutachteten diese.

16.05.2017 09:20

Berlin und Schwerin Deutsche Meister 2016/17

Spielbetrieb

Last Minute Titel für die BR Volleys

Die Berlin Recycling Volleys haben es doch noch geschafft, einen Titel in die Hauptstadt zu holen! Vor 3.750 Zuschauern gewannen sie das dritte Playoff-Finalspiel (Modus Best of 3) beim VfB Friedrichshafen am Sonntag mit 3:1 (25:22, 25:27, 25:20, 25:22). Nach 2:1-Siegen in den Finals sind die Berliner Deutscher Meister 2016/17.


Berlin sicherte sich im dritten Finalspiel noch den Meister-Titel (Foto: Günter Kram, www.ggkram.de)

Die entscheidende Finalpartie in der ZF Arena verlief zunächst äußerst spannend. Dabei wechselte die Führung hin und her. Letztlich erspielten sich die Gäste aber einen 24:21-Vorsprung und hatten drei Satzbälle. Als der Aufschlag von VfB-Diagonalspieler Daniel Malescha in der Netzkannte hängenblieb, war der erste Durchgang mit 25:22 für Berlin entschieden.

Die Enttäuschung über den Verlust des ersten Satzes saß bei den Bodensee-Volleyballern offenbar tief. Die Gastgeber hatten in der Folge Mühe, ihre Stärken zu zeigen. Doch nach zwei Satzbällen für Berlin war Friedrichshafen beim Stand vom 24:24 wieder da. Und Armin Mustedanovic sorgte mit einem Ass zum 26:24 für den 1:1-Satzausgleich.  

In der Folge war die Partie an spektakulären Situationen kaum zu überbieten. Doch Berlin nutzte eine kurze Phase der Konzentrationsschwäche beim Supercup-Gewinner und DVV-Pokalsieger. Die Hauptstädter entschieden somit Durchgang drei mit 25:20 für sich.

Das Selbstvertrauen der Gäste war jetzt riesengroß. Schließlich war es Ruben Schott, der den entscheidenden Ball zum 25:22 für sein Team versenkte und damit den Gewinn der Deutschen Meisterschaft perfekt machte.

„Wir haben fünfmal [1 x beim Supercup, 1 x im DVV-Pokalfinale, 2 x in der Hauptrunde und 1 x in den Playoff-Finals; Anm. der Red.] nicht gegen Friedrichshafen gewonnen und dann siegen wir ausgerechnet in den letzten beiden Spielen der Finalserie“, so Berlins Felix Fischer, der seine Karriere beendet, hinterher.

Klaus-Peter Jung, der Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga, ergänzt: „Friedrichshafen hat sich den Supercup und den Pokal geholt. Die Meisterschaft war ebenfalls zum Greifen nah. Dann hat sich Berlin in der spannenden Finalserie doch noch den Titel geholt. Dazu gratuliere ich.“

Schwerin beendet Titel-Durststrecke

Riesige Freude beim SSC Palmberg Schwerin: Nach drei Jahren ohne Titel ist das Team aus Mecklenburg-Vorpommern wieder Deutscher Meister. Die Volleyballerinnen aus der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns haben die Playoff-Finalserie (Modus Best of 5) gegen den Allianz MTV Stuttgart mit 3:0 für sich entschieden. Der dritte Erfolg am Mittwoch fiel in der mit 2.000 Zuschauern restlos ausverkauften Palmberg Arena mit 3:0 (25:17, 25:14, 25:16) deutlich aus.


Der SSC Palmberg Schwerin bejubelt die Deutsche Meisterschaft (Foto: SSC / Michael Dittmer)

Die Vorzeichen vor dem dritten Playoff-Finalspiel waren aus Schweriner Sicht gut. Denn der SSC Palmberg hatte die ersten beiden Partien der Serie mit 3:1 für sich entschieden. Und so nahmen die Dinge vor heimischer Kulisse dann auch ihren Lauf. „Wir haben von Anfang an sehr gut aufgeschlagen“, sagte Schwerins Außenangreiferin Maren Brinker hinterher. Deshalb schaffte es der Allianz MTV Stuttgart zunächst nur selten, mit schnellen Angriffsaktionen zum Erfolg zu kommen. Doch die Gäste verkürzten zwischenzeitlich auf 11:13. Danach zog Schwerin aber wieder davon, bis Maren Brinker den ersten Satz mit 25:17 für Schwerin entschied. Im nächsten Durchgang änderte sich das Bild kaum. Der SSC Palmberg führte zur zweiten technischen Auszeit mit 16:9. Nach einer vergeblichen Rettungstat von Valerie Nichol ging auch dieser Satz mit 25:14 an Schwerin. Im dritten Durchgang gelang dem SSC wieder fast alles. Schließlich war es dann wieder Maren Brinker, die den Satz - und damit auch das Match und die Meisterschaft - mit dem 25:16 entschied. Für Brinker (13 Punkte), die zusammen mit Jennifer Geerties (14) und Louisa Lippmann (15) an diesem Abend die meisten Zähler erzielte, war es der erste Meisterschaftsgewinn überhaupt. „Das ist ein supertolles Gefühl“, jubelte die 32-Jährige hinterher.

Für Schwerin war es nach der Wiedervereinigung Deutschlands der elfte Meistertitel. Fünfmal holten sich die Volleyballerinnen aus Mecklenburg-Vorpommern den DVV-Pokal. Die unterlegenen Stuttgarterinnen errangen zum dritten Mal in Folge die Vize-Meisterschaft. Ohne Titel blieben die Volleyballerinnen aus Baden-Württemberg aber in der  Saison 2016/17 nicht: Zu Beginn gewannen sie den Supercup, Ende Januar gelang gegen Schwerin der Sieg im DVV-Pokalfinale.

„Das war eine sehr interessante Erstliga-Saison bei den Frauen“, so Klaus-Peter Jung, der Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga. „Am Ende hat sich Schwerin nach dreijähriger Unterbrechung wieder mit einem Titel belohnt. Aber auch Stuttgart hat allen Grund stolz zu sein. Eine Vize-Meisterschaft ist trotz Supercup- und DVV-Pokalsieg ein Erfolg.“


Quelle: www.volleyball-bundesliga.de

veröffentlicht am Montag, 8. Mai 2017 um 09:26; erstellt von Welsch, Franziska

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