Sachsenliga

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Erneute Niederlage für die Volleyballfreunde

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Die Volleyballfreunde Blau-Weiß Hoyerswerda fuhren am vergangen Samstag zum Kellerduell nach Dresden. Gegen den SV Kreuzschule Dresden (auch nur 1 Sieg aus 4 Spielen) mussten dringend Punkte eingefahren werden. Die Vorbereitungen der letzten zwei Trainingswochen gaben dem Trainer durchaus Hoffnung auf einen positiven Ausgang. Mit hohem Aufschlagdruck und variableren Angriffsspiel sollten die wichtigen Punkte erspielt werden. Coach Alexander Philipp stellte für diese Aufgabe Silvio Panoscha auf die Diagonalposition. Markus Zillich und Steven Wildt auf Mittelblock, Sebastian Ullmann und Tommy Hilse im Außenangriff und Andre Lemke als Zuspieler komplettierten den Startsechser. Aus einer ordentlichen Annahme heraus, Libero Andreas Goering machte dabei eine sehr gute Figur, konnten die Elsterstädter ihre Angriffe gut durchbringen und einen kleinen Punktevorteil erzwingen (6:4, 13:10). Satzentscheidend war ein gelungener taktischer Wechsel. David Reining kam zur Blockverstärkung für Andrè Lemke auf‘s Parkett. In der Folge konnten die Zusestädter trotz fehlendem, nominellem Zuspieler drei Punkte erringen und mit einem 5-Punkte-Polster den Satz in Ruhe zu Ende spielen. Nach 18 Minuten jubelten die Gäste über diesen 25:20-Satzerfolg. In der Anfangsphase des zweiten Satzes gerieten die Männer um Kapitän Steven Wildt schnell unter Druck und ein 2- bzw. 3-Punkte-Rückstand (0:2, 6:9) ließ die Leichtigkeit des Eröffnungssatzes verfliegen. Die Kreuzschüler spielten ihren Volleyball stabil herunter und machten immer den berühmten Punkt mehr. Auch taktische Wechsel (Sven Besser für Sebastian Ullmann, David Reining für Silvio Panoscha) und die Ansprachen in den Auszeiten (6:10, 13:19) konnten den Satzverlust mit 18:25 nicht verhindern. Dieses kollektive Versagen fand zu Beginn des dritten Abschnitts seinen Höhepunkt. Anders ist ein 0:9-Rückstand gegen einen nicht übermächtigen Gegner nicht zu erklären. Nach diesem Schock stabilisierte sich zwar das eigene Spiel, aber ein richtiges Aufbäumen gegen den erneuten Satzverlust wollte nicht gelingen. Nach 23 Minuten führte der Gastgeber durch ein 25:16 mit 2:1 nach Sätzen. Der folgende Durchgang musste gewonnen werden, um das Minimalziel noch zu erreichen. Personell nun leicht verändert (Spielertrainer Alex Philipp auf der Diagonalposition, Sven Besser im Außenangriff ) legten die Gäste los wie die oft zitierte Feuerwehr. Das engagierte Spiel zwang den Kreuzschule-Trainer M. Dreher beim 3:7 zur ersten Auszeit. Die Dresdner kamen in der Folge zu einem stabileren Spielaufbau und verringerten den Rückstand zur ersten Auszeit der Volleyballfreunde auf 2 Punkte (12:10). Je näher die Gastgeber kamen, desto nervöser agierten die Blau-Weißen Volleyballer aus Ostsachsen. Kein geordnetes Spiel und kaum Angriffsdruck bescherte bei 16:17 einen Rückstand. Im weiteren Verlauf waren die Philipp-Schützlinge mit 2, 3 Punkten im Hintertreffen und waren kurz vor der fünften Niederlage im 5. Spiel. Bei 22:24 hieß es Matchball. Mit sehenswerten Abwehraktionen und aufopferungsvollem Kampf gelang der Ausgleich nach Punkten (24:24) und ein Funke Hoffnung keimte auf. Doch das glücklichere Ende hatte der SV Kreuzschule Dresden. Denn die beiden letzten Punkte des Spiels konnte mit Hilfe der Volleyballfreunde der Gastgeber erzielen und sicherte sich nach 91 Spielminuten den 3:1 Sieg. Die Blau-Weiß-Männer bleiben weiterhin ohne Sieg und müssen in zwei Wochen zum bisher siegreichen Krostitzer SV.

VfBW spielten mit: Andrè Lemke, Sascha Rikic, Steven Wildt, Markus Zillich, Sven Besser, Sebastian Ullmann, Tommy Hilse, David Reining, Silvio Panoscha, Andreas Goering, Alex Philipp    


Autoren: AP/Rele 

veröffentlicht am Montag, 23. Oktober 2017 um 14:58; erstellt von Eberhard, Maria
letzte Änderung: 23.10.17 14:58

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